Eine Flasche in der Hand, den Pour-Knopf gedrückt gehalten, und schon läuft mehr in den Shaker, als eigentlich geplant war. In Mixology entscheidet genau dieses Fingerspitzengefühl darüber, ob am Ende ein stimmiger Cocktail oder eine misslungene Mischung serviert wird.
| Genre | Bartender-Simulation |
| Richtwert-Verhältnis | 2 Teile Spirituose, 1 Teil süß, 1 Teil sauer |
| Ablauf | Eingießen, Schütteln, Servieren |
Jeder Cocktail durchläuft dieselben drei Schritte: Zutaten per gehaltenem Pour-Knopf in den Shaker gießen, den Shaker für einige Sekunden schütteln, und die fertige Mischung ins Glas servieren. Am Ende wird das Glas noch dekoriert, bevor der nächste Gast bedient wird.
Als grober Richtwert gilt ein Verhältnis von zwei Teilen Spirituose zu je einem Teil süßer und saurer Zutat. Dieses Verhältnis ist allerdings keine feste Formel für die Höchstpunktzahl, sondern eher ein Ausgangspunkt, von dem aus sich mit etwas Erfahrung gezielt abweichen lässt.
Anders als man bei einem Verhältnis-Wert vielleicht erwarten würde, gibt es keine einzige korrekte Mischung, die immer die höchste Bewertung bringt. Stattdessen belohnt das Spiel eigenes Ausprobieren, wodurch sich mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickelt, wann eine Abweichung vom Richtwert tatsächlich besser schmeckt als das Verhältnis selbst.
Wer bei Mixology einmal bewusst vom 2:1:1-Verhältnis abgewichen ist und dafür eine bessere Bewertung bekommen hat, merkt schnell, dass der Richtwert eher ein Startpunkt als eine feste Regel ist.