Ein Sprung von der obersten Plattform, ein Stoß gegen ein Regal, und schon liegt die eigene Spielfigur in mehreren Teilen über den Boden verteilt. Genau dieses physikbasierte Chaos ist der eigentliche Kern von Fun with Ragdolls Plus.
Im Zentrum steht der Sandbox-Modus, in dem du selbst zur Ragdoll-Figur wirst und dich frei durch zerstörbare Umgebungen bewegst. Regale kippen um, Gegenstände fliegen durch den Raum, und die eigene Figur reagiert dabei komplett physikbasiert auf jeden Stoß und jeden Sturz, statt sich wie in klassischen Plattformern kontrolliert zu bewegen.
Der Sandbox-Modus unterstützt lokalen Splitscreen für mehrere Personen am selben Bildschirm. Eine Verbindung über LAN oder eine Serververbindung zu entfernten Mitspielern gibt es dagegen nicht, wodurch sich das Chaos bewusst auf das gemeinsame Sofa vor demselben Bildschirm konzentriert.
Neben den vorgegebenen Umgebungen lassen sich auch von anderen erstellte Welten erkunden, was für ständig wechselnde Szenerien sorgt, obwohl das Grundprinzip aus Stoßen, Fallen und Zerstören gleich bleibt. Wer eigene Sets baut, merkt schnell, dass gerade enge, vollgestellte Räume die interessantesten Kettenreaktionen erzeugen.
Wer einmal zu zweit am selben Bildschirm durch ein enges, vollgestelltes Set von Fun with Ragdolls Plus getobt ist, merkt schnell, warum gerade der Sandbox-Modus im Zentrum der ganzen Idee steht.