Vier Leute betreten gemeinsam ein fremdes Gebäude, und mit jeder Minute wird die Suche dringender: Irgendwo hier drin muss eine funktionierende Toilette sein. In We Gotta Go entscheidet ein einziger Druckmesser darüber, wie viel Zeit dafür wirklich bleibt.
Bis zu vier Spieler betreten gemeinsam ein prozedural generiertes Gebäude mit einem einzigen Ziel: die eine funktionierende Toilette darin zu finden, bevor ein interner Druckmesser sein Limit erreicht. Angst, Stress und schlicht schlechtes Essen lassen diesen Messer steigen, wodurch sich jede Erkundung automatisch in einen Wettlauf gegen die eigene Anspannung verwandelt.
Da das Gebäude bei jedem Durchgang neu generiert wird, lässt sich kein Grundriss auswendig lernen. Gruppen entwickeln stattdessen im Laufe einer Sitzung informelle Rollen: Eine Person übernimmt die Navigation, eine andere hält Ausschau nach Gefahren, während eine dritte den Rücken der Gruppe absichert. Diese Rollenverteilung ergibt sich meist von selbst, einfach aus der Position im Raum und dem, was gerade zu sehen ist.
Wer sich beim ersten Durchgang sofort von der Gruppe trennt, um schneller etwas zu finden, verliert meist genau die Informationen, die eine Gruppe sonst über Zurufe austauscht. In We Gotta Go lohnt es sich fast immer mehr, in Hör- oder Sichtweite zu bleiben, selbst wenn das bedeutet, langsamer voranzukommen.
Wer beim ersten gemeinsamen Durchgang durch We Gotta Go zusammenbleibt, statt einzeln loszurennen, merkt schnell, dass der Druckmesser am Ende weniger Gegner ist als das eigene Durcheinander in einem fremden Gebäude.